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Neuron

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Gehirn-Nervenzellen
Jede Gehirn-Nervenzelle besitzt einen Körper, der auch als Soma oder Perikaryon bezeichnet wird.
Der Nervenzellkörper umfasst hier den plasmatischen Bereich um den Zellkern, ohne die Zellfortsätze wie Dendriten und Axon.
Der Zellkörper enthält neben dem Zellkern verschiedene Organellen, so das (raue und glatte)
endoplasmatische Retikulum, Mitochondrien (die Kraftwerke der Zelle), den Golgi-Apparat und andere. Im Soma werden alle Proteine und weitere wichtige Substanzen gebildet, die für die Funktion der Nervenzelle notwendig sind; abhängig von Typ und Größe des Neurons misst sein Perikaryon zwischen 5 µm und mehr als 100 µm.

Oben Nervenzelle Dendritenwachstum in Echtzeit ausgelöst durrch eine Neuro-Stimulation. Schneller kann man nicht lernen, trainieren oder meditieren lernen.

Die auf Dendritenfortsätze übertragenen Erregungen breiten sich als elektrische Spannungsänderungen aus und laufen im Bereich des Perikaryons zusammen, wo sie gesammelt und weiter verarbeitet werden. Das geschieht durch räumliche und zeitliche Summation der verschiedenen Änderungen des elektrischen Membranpotenzials. Vom Ergebnis dieser Summation an einem bestimmten Ort – meist handelt es sich um den Axonhügel – hängt es nun ab, ob hier das Schwellenpotenzial überschritten und ein Aktionspotenzial gebildet wird oder nicht (ob also ein Schaltvorgang ausgeführt wird). Auch wenn kein Aktionspotenzial entsteht und über den Axonfortsatz weitergeleitet wird, vermag allein die synaptische Aktivierung am Dendriten schon Veränderungen zu bewirken, die auch noch lange anhalten können. Wenn Lernprozesse oder Trainingsprozesse durchgeführt werden (oder Neuro-stimuliert-wird) entstehen in den Bereichen die für das spezielle Erlernen zuständig sind, sogenannte Langzeitpotentziale (kurz LTP).

Dendriten
Vom Zellkörper einer Nervenzelle gehen verschiedene plasmatische Fortsätze aus. Die Dendriten (griechisch von dendron 'Baum') sind fein verästelte Nervenzellfortsätze, die vom Soma auswachsen und Kontaktstellen bilden für andere Zellen, deren Erregung hier auf die Nervenzelle übertragen werden kann. Über eine Synapse wird das Neuron mit einer bestimmten Zelle verknüpft und nimmt Signale an der postsynaptischen Membranregion seines Dendriten auf. Der Dendritenbaum einer einzigen Nervenzelle kann mehrere Tausend solcher synaptischen Kontakte aufweisen, über die verschiedene Signale zufließen und als bestimmte Veränderungen des postsynaptischen Potentials abgebildet werden. Die einzelnen Kontaktstellen können jeweils unterschiedlich gestaltet werden; bei manchen Neuronen finden sich dafür besondere Ausbildungen in Form dendritischer Dornen.

Synapse
Die Synapse ist die Stelle, an der Erregung von einer Zelle auf eine andere übertragen werden kann. Dabei wird zumeist ein Neurotransmitter benutzt, um die schmale Lücke zwischen den Zellen, synaptischer Spalt genannt, zu überbrücken. Synapsen lassen sich als Schnittstellen zwischen Zellen auffassen, über die Nervenzellen mit anderen Zellen kommunizieren.

Die Neuronen als Teile des Nervensystems sind nicht unmittelbar miteinander verbunden; und auch die Bedingungen der Signalübertragung sind nicht völlig festgelegt, sondern in gewissen Grenzen formbar (neu vernetzbar). Auf diese Weise miteinander verknüpft bzw. vernetzt, bilden Neuronen insgesamt ein formbares (plastisches) neuronales Netzwerk (auch einen Schaltkreis), das sich genauer betrachtet durch jeden Akt seiner Nutzung in der Wirkung etwas verändert.

Eine einzelne Nervenzelle kann über zahlreiche Synapsen mit anderen Zellen in Beziehung sein bzw. in Beziehung treten, sowohl bezüglich der bei ihr eingehenden Signale als auch bezogen auf die von ihr ausgehenden Signale. Eine Purkinjezelle des Kleinhirns beispielsweise nimmt über rund 100.000 dendritische Synapsen Eingangs-Signale anderer Neuronen auf. Eine Körnerzelle im Kleinhirn sendet über mehrere hundert Synapsen Ausgangs-Signale an andere Neuronen, auch Purkinjezellen. Die Gesamtzahl an Synapsen im menschlichen Gehirn wird auf etwas unter einer Billiarde geschätzt.

ine Synapse (Kontaktstelle zwischen zwei Neuronen) bei ihrer elektrischen Informationsübertragung

Grafik oben zeigt eine Nervenzellen (Neuron)

Die dünnen roten Fäden sind Dendriten

Beispiel: Neuronale-Schaltkreise im Gehirn

 
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