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Nahtoderfahrung

Forschung


Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume.
Michelangelo, 1475-1564

Nahtod-Erfahrungen: Sie sind realer als die Realität!

Forschung: Belgische Wissenschaftler zeigen eine besondere Qualität der sogenannter Nahtod-Erfahrungen (NTE) auf: Während diesen Erlebnissen erscheinen den Betroffenen sowohl neue Eindrücke als auch Erinnerungen an tatsächlich passierte Begebenheiten besonders lebendig und detailreich. Die Ergebnisse der Studie sind im online Fachjournal PLoS One erschienen.

Um der Ursache von NTE auf die Spur zu kommen, wählten Forscher der Universität Lüttich einen neuen Ansatz: Falls die von Menschen geschilderten Ereignisse gänzlich ihrer Fantasie entsprängen, müssten die Erlebnisse in Detailreichtum und Gefühlsgehalt denen von erfundenen Ereignissen ähneln. Umgekehrt entsprächen wirklichkeitgetreu erlebte Nahtod-Ereignisse eher tatsächlichen Erinnerungen der Personen.

Ihre Studie führten sie mit Patienten durch, die ein Koma überlebt hatten, und Fragebögen beantworteten, die dann mit Aussagen gesunder Menschen ohne NTE verglichen wurden. Dabei zeigte sich, dass die Berichte von NTE keine Ähnlichkeiten zu den Erzählungen über erfundene Ereignisse aufwiesen. Zur Überraschung der Forscher wurden sie aber auch viel detailreicher und greifbarer beschrieben als Erinnerungen an tatsächlich Erlebtes.

Die Wissenschaftler schließen daraus, dass das Gehirn Nahtod-Wahrnehmungen erschafft, mit persönlich bedeutsamem Gehalt anreichert und dem Menschen als Eindrücke aus der Realität erscheinen lässt - wie eine Halluzination. Sie glauben nicht, damit eine allgemeingültige Erklärung für NTE gefunden zu haben. Jedoch hoffen sie, dass ihr Ansatz dazu beiträgt, neben körperlichen auch psychologische Vorgänge als Ursache für die NTE weiter zu erforschen.

Einige Menschen, die dem Tod nahe waren, berichten, dass sie beispielsweise durch einen Tunnel auf ein helles Licht zugegangen wären, ihren Körper verlassen hätten oder das Gefühl gehabt hätten, sich in einer anderen Realität zu befinden. Ob diese NTE Wirklichkeit, Halluzinationen oder ein psychologischer Schutzmechanismus sind, weiß bis heute niemand.
Quelle:
Wissenschaftswebseite, Fachjournal PLoS One - http://www.plosone.org/


Viele Sterbe-Erlebnisse klinisch toter Menschen sind nach Überzeugung britischer Forscher möglicherweise wirklich ein Hinweis auf ein Leben nach dem Tod.
Sie könnten jedenfalls nicht als Halluzinationen durch Sauerstoffmangel abgetan werden, sagte der Mediziner Sam Parnia vom General Hospital in Southampton den Journalisten des Fernsehsenders BBC.

Parnia befragte zusammen mit anderen Wissenschaftlern 63 Patienten, die einen Herzinfarkt überlebt hatten. Zwischen dem Infarkt und der Befragung lagen höchstens 7 Tage. 56 der Befragten konnten sich an nichts erinnern. Die restlichen 7 Personen berichteten über Eindrücke kurz nach dem Infarkt, als ihr Herz still stand und sie klinisch tot waren. Vier Fälle wurden von den Wissenschaftlern als "Near-Death-Experiences" (NDE)
eingestuft. Diese Patienten berichteten, sie hätten das Gefühl gehabt, ihren Körper zu verlassen; sie seien völlig schmerzfrei gewesen und hätten sich einem sehr hellen Licht genähert.

"In einem Zustand wie dem ihren dürfte das Gehirn eigentlich weder zu so klaren Denk- und Wahrnehmungsprozessen in der Lage sein, noch sollte man meinen, dass es dauerhafte Erinnerungen speichern kann", sagte Parma. Er selbst sei zu Beginn der Untersuchung skeptisch gewesen, doch nun sei er davon überzeugt, "dass es da noch etwas anderes gibt". Die Todesnähe-Erlebnisse könnten jedenfalls nicht mit Sauerstoffmangel erklärt werden, was in der Vergangenheit oft geschehen sei: Denn nachweislich habe in keinem der vier Fälle das Gehirn zu wenig Sauerstoff bekommen.
Den wirklichen Beweis für ein Leben nach den Tod können solche Befragungen aber leider doch nicht bringen.
Quelle: BBC

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