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Die Hintergründe

Hintergründe

Sie haben noch nie die Wirklichkeit gesehen!
Wir sehen nur das, was unsere Programmierungen und Erfahrungen zulassen!
Um diese Aussage zu verdeutlichen, einige zumeist bekannte, aber in diesem Zusammenhang informative Bilder und Texte.

Was wir naiverweise für die Wirklichkeit, für unsere Realität halten, hängt fast ausschließlich von der Interprädation der Wirklichkeit ab. Wir sehen unsere Welt, andere Personen und auch unsere Möglichkeiten stark eingeschränkt durch die "Brille" unserer Erfahrungen, Programmierungen und Begrenzungen. Und wir ignorieren diese Begrenzungen (und
rationalisieren sie) im großen Umfang. Nur das, was wir für wahr halten kann uns unsere Wahrnehmng auch zeigen. Diese Beschränkungen, falschen Glaubenssätze (selbsterfüllende Prophezeihungen) sind es, die uns krank machen oder uns nicht gesund werden lassen. Wir glauben, dass es kein größeres Bewusstsein gibt als das, das gerade denkt.

Optische Täuschungen sind für den Menschen deshalb so interessant, weil sie Rückschlüsse über die Interpretation von visuellen Reizen im Gehirn geben.
Sie zeigen, dass die Wahrnehmung subjektiv ist und nicht immer den Tatsachen entspricht. Die Wahrnehmungsgesetze geben Auskunft darüber, wie unser Gehirn Reize verarbeitet. Die Wahrnehmung des Sehens entsteht erst im Gehirn als Ergebnis des Sehvorgangs mit dem Auge und einer anschließenden Auswertung der Reize mit Hilfe von alten Erfahrung.
Noch bevor die eintreffende Information uns im Frontalhirn bewusst wird, werden diese in den unbewussten, alten Hirnbereichen schon einmal vorgeordnet, in Kategorien wie "bekannt", "unbekannt", "ähnlich mit ..." und "gefährlich", "ungefährlich" bzw. unangenehm oder angenehm eingeteilt. Dabei treten, wie uns die Beispiele zeigen, enorm viele Interprädationsfehler und falsche Vorannahmen auf.




Beispiel 1.
Die jeweils inneren Kreise sind gleich groß. Unser Gehirn gaukelt uns etwas anderes vor. Es lässt uns glauben, dass der linke Kreis größer ist. Dies entsteht in unbewussten Hirnbereichen, der logische Verstand wird einfach überlistet.





Beispiel 2: Beide Linien in der Mitte sind gleich lang. Allerdings lässt der unterschiedliche Abschluss der Strecken uns glauben, dass die Längen unterschiedlich wären.




Beispiel 3:
Wir nehmen zwei Dreiecke wahr, wir glauben sie zu sehen, unser Gehirn gaukelt uns das vor. Doch nur eines ist wirklich vorhanden. Wir sehen eine weiße amodale Figur. Als amodale Figuren werden nur im Gehirn entstandene Strukturen bezeichnet, die subjektiv wahrgenommen werden, objektiv aber nicht existieren.






Beispiel 4:
Das ist eine besondere Täuschung. Sie zeigt sich auch, dass wir Negatives besonders bevorzugt "erkennen", bzw. unser Unterbewusstsein gaukelt es uns vor. Die meisten Personen sehen zuerst einen Totenkopf, erst dann erkennen Sie eine Dame vor einen Schminktisch. Zuerst nimmt das Gehirn das Ganze Bild und sucht im Unterbewusstsein nach bekannten Formen, da findet es schnell den mit Angst besetzten Totenkopf, erst dann, beginnt die Analyse, die meisten gehen dann ins Detail und erkennen die Dame vor dem Spiegel mit den Schminkutensilien.


Beispiel 5: Lesen

Aufgrund einer Studie an einer Enlgischen Unvirestiät ist es eagl, in welcher Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot stehen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer durcheinander sien, und Sie können es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs. Smtimt's?

Aufgrund einer Studie an einer Englischen Universität ist es egal, in welcher Reihenfolge die Buchstaben in einem Wort stehen, das einzig wichtige dabei ist, dass der erste und letzte Buchstabe am richtigen Platz sind. Der Rest kann totales Durcheinander sein, und Sie können es trotzdem ohne Probleme lesen. Das geht deshalb, weil wir nicht Buchstabe für Buchstabe einzeln lesen, sondern Wörter als Ganzes. Stimmt's?

Je nachdem, wie gut es um die Deutschkenntnisse des Lesers steht, bereitet dieser Text keine allzu großen Probleme!


Das Beispiel führt uns einiges vor Augen.

  • Wir sehen nie die Wirklichkeit sondern wir interpredieren sie, das beginnt schon beim lesen. Das einfache Beispiel zeigt: Wir lesen nicht Buchstabe für Buchstabe, sondern wir lesen (erkennen) ganze Worte als "Wort-Bild" *.

  • Das Leseverständnis ist also von unserem Vorwissen geprägt.

  • Unser Gehirn sucht aus dem riesigen Speicher bekannter Wort-Bilder nach demjenigen Wort-Begriff, der am besten zu dem Gesehenen passt. In den meisten Fällen ignoriert unser Gehirn die kleinen Abweichungen (wir überlesen dadurch auch oft Fehler in Worten).

  • Durch diese nicht wirklich genaue Wahrnehmung können wir auch oft etwas ganz falsches lesen! Da wir den Satz in vielen Fällen schon gedanklich fertig machen! Doch durch diesen Trick des Gehirns beschleunigt sich die Lesegeschwindigkeit erheblich!


Dies belegt auch, dass wir die Welt nicht wirklich sehen, sondern einfach im Gehirn konstruieren. Statt unsere Wirklichkeit ohne Vorurteile unvoreingenommen zu sehen, interprediert unser Gehirn (im Normalfall) mit unseren schon einmal abgespeicherten Informationen, aber auch auf Basis unserer Konditionierungen und oft negativen Programmierungen das Gesehene. Gehörtes, Gefühltes, ja alles was über die Sinneskanäle aufgenommen wird unterliegt unserer unbewussten Interprädationsautomatik.

Noch bevor die eintreffende Information uns im Frontalhirn bewusst wird, werden diese in den unbewussten, alten Hirnbereichen schon einmal vorgeordnet, in Kategorien wie "bekannt", "unbekannt", "ähnlich mit ..." und "gefährlich", "ungefährlich" bzw. unangenehm angenehm eingeteilt. Dabei treten wie uns die Beispiele zeigen enorm viele Interprädationsfehler und falsche Vorannahmen auf.
Ist in unserem Gehirn kein erweiterter Bewustseinzustand, kein Schalter für den spiritueller Wahrnehmungskanal gespeichert, weil wir das bis zum heutigen Tag nicht geglaubt haben (uns als Unsinn ausgeredet wurde) so können wir auf Grund der entstandenen Programmieren kein erweitertes Bewusstsein erleben. Nur wenn ein entsprechendes neues Neuronales Netwerk aufgebaut wird, das diese Erfahrung zulässt (durch Neurotimmulation ist das möglich) so erschließt sich uns eine bisher unzugängliche Welt ein unzugängliches Bewusstsein. Erst dann kann man zwischen den Bewusstseinszuständen, Wahrnehmungszuständen jederzeit wechseln.

*
1976 stellte Graham Rawlinson im Rahmen seiner Dissertation an der University of Nottingham fest, dass die Reihenfolge der Buchstaben innerhalb von Wörtern – sofern ein oder mehrere Anfangs- und Endbuchstaben korrekt blieben – das Leseverstehen nur begrenzt beeinflusste.


Beispiel 6: Eine optische Illusion. Dreht sich die mittlere Tänzerin für Sie im oder gegen den Uhrzeigersinn? Nobuyuki Kayahara wollte mit dieser einfachen Grafik 2003 den Beweis für die sogenannte Lateralisationshypothese, die von einer vollkommen unterschiedlichen Funktion beider Gehirnhälften ausgeht, erbringen.

Dreht sich die mittlere Tänzerin im Uhrzeigersinn, nutzen Sie demnach vor allem die rechte Gehirnhälfte und umgekehrt. Wissenschaftlich belegt ist diese Erklärung bisher jedoch noch nicht.
Wenn Sie es selbst probieren wollen, klicken sie einfach auf das Bild rechts oben.



 
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